30 August, 2009

Hoch (zeit) Sommer 8.8. 2009

und sie blühen stolz für den Anlass, zu dem sie extra angebaut wurden....

jajajajajajajajajajajajajajajajajajajaja

jetzt bin ih a kloane Kaiserin!
das Tor zur Kirche unter freiem Himmel...

23 Juli, 2009

Die Gelse

aus gegebenem anlass....

17 März, 2009

is no goar ned lang her.....

und das kleine weiberl war grad ein paar monate alt....
greifbar winzig......

aber schon ganz unsere süße Livia Maus, wie wir sie seit dem 17. März 2007 kennen lernen durften!
Livia Tabitha
zum Geburtstag
alles, alles
Gute!

11 März, 2009

Es macht die Wüste so schön, dass sie irgendwo einen Brunnen birgt....

Weil ich mich so freu, dass die Wüstenerinnerungen gerade jetzt so aus der Vergangenheit auftauchen, etwas aus dem "Kleinen Prinzen".......

Als wir stundenlang schweigend dahingezogen waren, brach die Nacht herein, und die Sterne begannen zu leuchten. Ich sah sie wie im Traum, ich hatte ein wenig Fieber vor Durst. Die Worte des kleinen Prinzen tanzten durch mein Bewußtsein:

"Du hast also auch Durst?" fragte ich ihn. Er antwortete nicht auf meine Frage. Er sagte einfach: "Wasser kann auch gut sein für das Herz ..."

Ich verstand seine Worte nicht, aber ich schwieg ... Ich wußte gut, daß man ihn nicht fragen durfte.

Er war müde. Er setzte sich. Ich setzte mich neben ihn. Und nach einem Schweigen sagte er noch: "Die Sterne sind schön, weil sie an eine Blume erinnern, die man nicht sieht ..." Ich antwortete: "Gewiß", und betrachtete schweigend die Falten des Sandes unter dem Monde.

"Die Wüste ist schön", fügte er hinzu ...

Und das war wahr. Ich die Wüste immer geliebt. Man setzt sich auf eine Sanddüne. Man sieht nichts. Man hört nichts. Und währenddessen strahlt etwas in der Stille.

"Es macht die Wüste schön«, sagte der kleine Prinz, »daß sie irgendwo einen Brunnen birgt."

Ich war überrascht, dieses geheimnisvolle Leuchten des Sandes plötzlich zu verstehen. Als ich ein kleiner Knabe war, wohnte ich in einem alten Haus, und die Sage erzählte, daß darin ein Schatz versteckt sei. Gewiß, es hat ihn nie jemand gesucht. Aber er verzauberte dieses ganze Haus. Mein Haus barg ein Geheimnis auf dem Grunde seines Herzens ...

"Ja", sagte ich zum kleinen Prinzen, "ob es sich um das Haus, um die Sterne oder um die Wüste handelt, was ihre Schönheit ausmacht, ist unsichtbar!"

"Ich bin froh", sagte er, "daß du mit meinem Fuchs übereinstimmst."

Da der kleine Prinz einschlief, nahm ich ihn in meine Arme und machte mich wieder auf den Weg. Ich war bewegt. Mir war, als trüge ich ein zerbrechliches Kleinod. Es schien mir sogar, als gäbe es nichts Zerbrechlicheres auf der Erde. Ich betrachtete im Mondlicht diese blasse Stirn, diese geschlossenen Augen, diese im Winde zitternde Haarsträhne, und ich sagte mir: Was ich da sehe, ist nur eine Hülle. Das Eigentliche ist unsichtbar ...

12 Januar, 2009

Bildgeschichten...

Naja, zerst war es ja noch schön blauer Lebkuchennachmittagsbesuchskaffee mit die Nachbarn, die der Mama ihren Rührli gern haben
und haufenweis G'schichten über Brüssel eh uh und sonst was erzählen und gar ned kapiern, dass aber beim Supertraktor die Nachbarschaftshilfe Grenzen hat!
irgendwann reicht's
und wanns mi dann ned ordentlich piezzeln und Kaffeehäferl schmeißn lassen, dann hol i ma Verstärkung.....
die hat's dann schnell aus mein Revier g'stampert!

06 Januar, 2009

ein Prost auf die drei jüngsten Clanmitglieder...

möge das neue Jahr ihnen Gesundheit, Lebenslust und Unbeschwertheit weiter erhalten und die schulfreien Zeiten für alle beteiligten noch ein richtiger Genuss sein, der uns Verwachsenen viel lernt....
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01 Januar, 2009

Wechsel - Jahre .... .... Jahres - Wechsel

Theodor Fontane

Der Schwester zu Silvester

Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,
Sei immer mit dabei
In April und Mai,
Kreische vor Lust
In Juni, Juli, August,
Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,
Und bleibe meine gute Schwester
bis zum Dezember und nächsten Silvester



Du musst verstehn!
Aus eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehen,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex',
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins.


[Goethe, Faust I, 2540 - 2552]


31 Dezember, 2008

Zu Neujahr......


Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.



Wilhelm Busch




29 Dezember, 2008

Verloren.....

Die Stille macht dich irr, du denkst zuviel nach.
Der Lärm muntert dich nicht auf, er nervt noch mehr.
Rücksichtslosigkeit macht dich rasend und krank,
Besorgte Fragen engen dich ein, konfrontieren dich mit deinen Sorgen.

Kälte verstärkt deine Melancholie,
Hitze bringt dich in ein unangenehmes Delirium.
Im Regen versaufen deine schönen Gefühle
Und die Sonne trocknet sie aus.

Früh morgens plagt dich Müdigkeit und Hunger,
Spät abends plagt dich Erschöpfung und Durst.

Du bist verloren.
© Thomas Lucchi

28 Dezember, 2008

Nur weil der Papa an Dosenschnee kriagt hat....

soll jetzt ih im Wohnzimmer Schifoahn lernen....
 
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aber damit die Oma und die Großtant a Freid houm....und außerdem bin ih die erste, die wieder in Blog einifoaht. Da Oma ihre komischen Kistln spinnan alle und die Kabel und die Computer und ihr ganzes Spühzeug, drum kummts nur auf guat Glück eini. Und ih bin mit die Schi auf guat Glück einakommen....

20 Dezember, 2008

Anam Cara.....

In Gedenken an John O'Donohue, auch bald ein Jahr und allzu bald fort...

für's Gemüt..... und um flüchten zu können.....





15 Dezember, 2008

Na, wo samma denn...??


Eigentlich hat jeder gerade genug mit sich selber zu tun.... und irgendwie Winterpause.... aber ein Gruß in die anderen Nester muss schon drin sein....
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30 November, 2008

Advent.....

Nichts, was du wirklich liebst,

geht je verloren.

Dinge und Menschen, sie gehen fort

früher oder später.

Du kannst sie so wenig festhalten, wie du

das Mondlicht festhalten kannst.

Aber wenn sie dich berührt haben,

wenn sie in deinem Innern sind,

dann sind sie für immer deins.

Die einzigen Dinge,

die du wirklich besitzt, sind die,

die du im Herzen behältst


( Frau Kreuz zu Jeremias

in “Ein Drache in der Schultasche“

von Bruce Coville )

29 Oktober, 2008

Fall ab, Herz....

Fall ab, Herz vom Baum der Zeit,
fallt, ihr Blätter, aus den erkalteten Ästen,
die einst die Sonne umarmt',
fallt, wie Tränen fallen aus dem geweiteten Aug!

Fliegt noch die Locke taglang im Wind
um des Landgotts gebräunte Stirn,
unter dem Hemd preßt die Faust
schon die klaffende Wunde.

Drum sei hart, wenn der zarte Rücken der Wolken
sich dir einmal noch beugt,
nimm es für nichts, wenn der Hymettos die Waben
noch einmal dir füllt.

Denn wenig gilt dem Landmann ein Halm in der Dürre,
wenig ein Sommer vor unserem großen Geschlecht.

Und was bezeugt schon dein Herz?
Zwischen gestern und morgen schwingt es,
lautlos und fremd,
und was es schlägt,
ist schon sein Fall aus der Zeit.

Ingeborg Bachmann

Zeit in sich zu gehen...

die Schmetterlinge werden weniger....
schnell noch verpuppen.

was dann meist rinnende Nasen, Husten und Fieber heißt!!

An den Tod .....


Halb aus dem Schlummer erwacht,
den ich traumlos getrunken,
Ach, wie war ich versunken
In die unendliche Nacht!

Tiefes Verdämmern des Seins,
Denkend nichts, noch empfindend!
Nichtig mir selber entschwindend,
Schatte mit Schatten zu eins!

Da beschlich mich so bang,
Ob auch, den Bruder verdrängend,
Geist mir und Sinne verengend,
Listig der Tod mich umschlang.


Schaudernd dacht ichs, und fuhr
Auf, und schloss mich ans Leben,
Drängte in glühndem Erheben
Kühn mich an Gott und Natur.

Siehe, da hab ich gelebt:
Was sonst, zu Tropfen zerflossen,
Langsam und karg sich ergossen,
Hat mich auf einmal durchbebt

Oft noch berühre du mich,
Tod, wenn ich in mir zerrinne,
Bis ich mich wieder gewinne
Durch den Gedanken an dich!

Friedrich Hebbel

20 Oktober, 2008

bisserl unscharf, leicht umflort, aber guter Dinge....

alles Gute, Geburtstagsfrau!bei aller Arbeit und Häuslbaustress....
die gute Laune lassen sie sich nicht nehmen!
und es wird ihnen nicht so schnell fad...
und wenn doch....

12 Oktober, 2008

Herbst aus Läufer...

wenn sich die uralten Stämme beharrlich einseitig über den Lebensfluss beugen...
ist es gut, sich auf die eigenen Wege zu begeben...


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Ausgeflogen.....

in höchste Höhen...
auch unter erschwerten Bedingungen für die zu atzenden Jungvogerl...
nach einem akademischen Gipfelpunkt und geistiger Hochflugbahnrückschau dann ein prachtvoller, gemütlicher Tag zum bequemen "Hochkommen" mit allerlei wundersamer Beförderungstechnik und ein herrlicher Ausblick...
In so kurzer Zeit so viel Schönes erleben dürfen...
DANKE!!!
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02 Oktober, 2008

soll i eich sogn, wos mei Oma treibt ??

Da zaht's jetzt so a rosa Mädi- oda Altweibertaschi herum und lasst ma
des Enterl drauf
ned ganz für mi,
die "ifüami"!
i vasteck's dann unterm Polster und woart, ob's wau-wau macht

aber meistens probier ma des lustige:
" du wirst jetzt gaaaanz müüüüde und alles verschwimmt"

nur dass dann die Oma wegkippt und ned ih !
Und i kann dann in Ruhe des Ding ausprobieren, mit dem die Oma sich sonst spüd oder ärgert.
Wundert's eich ned, dass jetzt so wenig telefoniert.
Sie hat kane Nummern und Namen und des rosa Kisterl kann lang ned so vü, wie sie glaubt hat.

aber so ist des, wenn ma a kuhles Kulthendi als Kleinmäditascherl tarnen tut,
statt ein Ei- fon gscheit eiern und anbrüten lassen...

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29 September, 2008

Wahl - halla.....

Ich bin ein Sucher
Eines Weges.
Zu allem was mehr ist
Als
Stoffwechsel
Blutkreislauf
Nahrungsaufnahme
Zellenzerfall.

Ich bin ein Sucher
Eines Weges
Der breiter ist
als ich.

Nicht zu schmal.
Kein Ein-Mann-Weg.
Aber auch keine
Staubige, tausendmal
Überlaufene Bahn.

Ich bin ein Sucher
Eines Weges.
Sucher eines Wegs
Für mehr
Als mich.

Günter Kunert

24 September, 2008

Schwangerschaftsmusik 1970, Herbstgefühle 2008

oft und oft pränatal verabreicht, wie viel Schaden....?



Vorgeburtliche Beschallung 1970....

Allerlei klassische Schinken..... da war dann noch...