27 September, 2009
30 August, 2009
Hoch (zeit) Sommer 8.8. 2009
06 August, 2009
23 Juli, 2009
17 März, 2009
11 März, 2009
Es macht die Wüste so schön, dass sie irgendwo einen Brunnen birgt....
Weil ich mich so freu, dass die Wüstenerinnerungen gerade jetzt so aus der Vergangenheit auftauchen, etwas aus dem "Kleinen Prinzen".......
Als wir stundenlang schweigend dahingezogen waren, brach die Nacht herein, und die Sterne begannen zu leuchten. Ich sah sie wie im Traum, ich hatte ein wenig Fieber vor Durst. Die Worte des kleinen Prinzen tanzten durch mein Bewußtsein:
"Du hast also auch Durst?" fragte ich ihn. Er antwortete nicht auf meine Frage. Er sagte einfach: "Wasser kann auch gut sein für das Herz ..."
Ich verstand seine Worte nicht, aber ich schwieg ... Ich wußte gut, daß man ihn nicht fragen durfte.
Er war müde. Er setzte sich. Ich setzte mich neben ihn. Und nach einem Schweigen sagte er noch: "Die Sterne sind schön, weil sie an eine Blume erinnern, die man nicht sieht ..." Ich antwortete: "Gewiß", und betrachtete schweigend die Falten des Sandes unter dem Monde.
"Die Wüste ist schön", fügte er hinzu ...
Und das war wahr. Ich die Wüste immer geliebt. Man setzt sich auf eine Sanddüne. Man sieht nichts. Man hört nichts. Und währenddessen strahlt etwas in der Stille.
"Es macht die Wüste schön«, sagte der kleine Prinz, »daß sie irgendwo einen Brunnen birgt."
Ich war überrascht, dieses geheimnisvolle Leuchten des Sandes plötzlich zu verstehen. Als ich ein kleiner Knabe war, wohnte ich in einem alten Haus, und die Sage erzählte, daß darin ein Schatz versteckt sei. Gewiß, es hat ihn nie jemand gesucht. Aber er verzauberte dieses ganze Haus. Mein Haus barg ein Geheimnis auf dem Grunde seines Herzens ...
"Ja", sagte ich zum kleinen Prinzen, "ob es sich um das Haus, um die Sterne oder um die Wüste handelt, was ihre Schönheit ausmacht, ist unsichtbar!"
"Ich bin froh", sagte er, "daß du mit meinem Fuchs übereinstimmst."
Da der kleine Prinz einschlief, nahm ich ihn in meine Arme und machte mich wieder auf den Weg. Ich war bewegt. Mir war, als trüge ich ein zerbrechliches Kleinod. Es schien mir sogar, als gäbe es nichts Zerbrechlicheres auf der Erde. Ich betrachtete im Mondlicht diese blasse Stirn, diese geschlossenen Augen, diese im Winde zitternde Haarsträhne, und ich sagte mir: Was ich da sehe, ist nur eine Hülle. Das Eigentliche ist unsichtbar ...12 Januar, 2009
Bildgeschichten...
06 Januar, 2009
ein Prost auf die drei jüngsten Clanmitglieder...
04 Januar, 2009
01 Januar, 2009
Wechsel - Jahre .... .... Jahres - Wechsel
Der Schwester zu Silvester
Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,
Sei immer mit dabei
In April und Mai,
Kreische vor Lust
In Juni, Juli, August,
Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,
Und bleibe meine gute Schwester
bis zum Dezember und nächsten Silvester
Du musst verstehn!
Aus eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehen,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex',
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins.
[Goethe, Faust I, 2540 - 2552]
31 Dezember, 2008
Zu Neujahr......
Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.
Wilhelm Busch
30 Dezember, 2008
29 Dezember, 2008
Verloren.....
Der Lärm muntert dich nicht auf, er nervt noch mehr.
Rücksichtslosigkeit macht dich rasend und krank,
Besorgte Fragen engen dich ein, konfrontieren dich mit deinen Sorgen.
Kälte verstärkt deine Melancholie,
Hitze bringt dich in ein unangenehmes Delirium.
Im Regen versaufen deine schönen Gefühle
Und die Sonne trocknet sie aus.
Früh morgens plagt dich Müdigkeit und Hunger,
Spät abends plagt dich Erschöpfung und Durst.
Du bist verloren.
© Thomas Lucchi
28 Dezember, 2008
Nur weil der Papa an Dosenschnee kriagt hat....
aber damit die Oma und die Großtant a Freid houm....und außerdem bin ih die erste, die wieder in Blog einifoaht. Da Oma ihre komischen Kistln spinnan alle und die Kabel und die Computer und ihr ganzes Spühzeug, drum kummts nur auf guat Glück eini. Und ih bin mit die Schi auf guat Glück einakommen....
25 Dezember, 2008
22 Dezember, 2008
20 Dezember, 2008
15 Dezember, 2008
Na, wo samma denn...??
30 November, 2008
Advent.....
Nichts, was du wirklich liebst,
geht je verloren.
Dinge und Menschen, sie gehen fort
– früher oder später.
Du kannst sie so wenig festhalten, wie du
das Mondlicht festhalten kannst.
Aber wenn sie dich berührt haben,
wenn sie in deinem Innern sind,
dann sind sie für immer deins.
Die einzigen Dinge,
die du wirklich besitzt, sind die,
die du im Herzen behältst
( Frau Kreuz zu Jeremias
in “Ein Drache in der Schultasche“
von Bruce Coville )
17 November, 2008
29 Oktober, 2008
Fall ab, Herz....
Fall ab, Herz vom Baum der Zeit,
fallt, ihr Blätter, aus den erkalteten Ästen,
die einst die Sonne umarmt',
fallt, wie Tränen fallen aus dem geweiteten Aug!
Fliegt noch die Locke taglang im Wind
um des Landgotts gebräunte Stirn,
unter dem Hemd preßt die Faust
schon die klaffende Wunde.
Drum sei hart, wenn der zarte Rücken der Wolken
sich dir einmal noch beugt,
nimm es für nichts, wenn der Hymettos die Waben
noch einmal dir füllt.
Denn wenig gilt dem Landmann ein Halm in der Dürre,
wenig ein Sommer vor unserem großen Geschlecht.
Und was bezeugt schon dein Herz?
Zwischen gestern und morgen schwingt es,
lautlos und fremd,
und was es schlägt,
ist schon sein Fall aus der Zeit.
Ingeborg Bachmann
An den Tod .....
Halb aus dem Schlummer erwacht,
den ich traumlos getrunken,
Ach, wie war ich versunken
In die unendliche Nacht!
Tiefes Verdämmern des Seins,
Denkend nichts, noch empfindend!
Nichtig mir selber entschwindend,
Schatte mit Schatten zu eins!
Da beschlich mich so bang,
Ob auch, den Bruder verdrängend,
Geist mir und Sinne verengend,
Listig der Tod mich umschlang.
Schaudernd dacht ichs, und fuhr
Auf, und schloss mich ans Leben,
Drängte in glühndem Erheben
Kühn mich an Gott und Natur.
Siehe, da hab ich gelebt:
Was sonst, zu Tropfen zerflossen,
Langsam und karg sich ergossen,
Hat mich auf einmal durchbebt
Oft noch berühre du mich,
Tod, wenn ich in mir zerrinne,
Bis ich mich wieder gewinne
Durch den Gedanken an dich!
Friedrich Hebbel
20 Oktober, 2008
bisserl unscharf, leicht umflort, aber guter Dinge....
12 Oktober, 2008
Herbst aus Läufer...
Ausgeflogen.....
In so kurzer Zeit so viel Schönes erleben dürfen...
DANKE!!!
02 Oktober, 2008
soll i eich sogn, wos mei Oma treibt ??
des Enterl drauf
ned ganz für mi,
die "ifüami"!
" du wirst jetzt gaaaanz müüüüde und alles verschwimmt"
Und i kann dann in Ruhe des Ding ausprobieren, mit dem die Oma sich sonst spüd oder ärgert.
Wundert's eich ned, dass jetzt so wenig telefoniert.
Sie hat kane Nummern und Namen und des rosa Kisterl kann lang ned so vü, wie sie glaubt hat.
29 September, 2008
Wahl - halla.....
Eines Weges.
Zu allem was mehr ist
Als
Stoffwechsel
Blutkreislauf
Nahrungsaufnahme
Zellenzerfall.
Ich bin ein Sucher
Eines Weges
Der breiter ist
als ich.
Nicht zu schmal.
Kein Ein-Mann-Weg.
Aber auch keine
Staubige, tausendmal
Überlaufene Bahn.
Ich bin ein Sucher
Eines Weges.
Sucher eines Wegs
Für mehr
Als mich.
Günter Kunert
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